Kinderrallye 2018

Die Kinderrallye wird am Sonntag den 15.Juli 2018 stattfinden.

 

Das Motto der 18. Kinderrallye wird "Zurück zum Ursprung" sein und sie wird in der neu adaptierten MJP Racing Arena (ehemals Nordring) in Fuglau bei Horn stattfinden.

 

Das Kinderrallye Team Schindelegger hat freut sich auch dieses Jahr wieder alle Kinder und Junggebliebenen, sowohl mit als auch ohne Handicap begrüßen zu dürfen! Speziell die Kinder des österreichischen Jugendrotkreuz werden dieses Jahr wieder mit dabei sein!

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Fahrer, Sponsoren, Spender und Unterstützer die die Kinderrallye auch dieses Jahr wieder möglich machen.

 

Die detaillierte Ankündigung finden Sie hier.

Kinderrallye 2017

 

Finden Sie hier die Presseberichte über die Kinderrallye 2017.

 

 

Hier finden Sie die Bilder der Kinderrallye 2017.

 

Auch dieses Jahr hat werace.TV wieder einen Beitrag zur Kinderrallye produziert. Hier der Link zum Video.

 

 

Kinderrallyeprojekt

Vom Schlachttier zum Therapiepferd - vom Fohlengulasch zum besten Freund!

 

Das Projekt konnte am 17.11.2016 nach fast 5 Jahren erfolgreich abgeschlossen werden.

 

Alle Informationen finden Sie hier. Wir haben auch eine Chronik angelegt.

 

Hier eine Fotocollage der Übergabe an das Therapiezentrum Donaustadt.

17.November 2016

Liebe Freunde und Unterstützer der Kinderrallye,

 

wir freuen uns über alle Maßen euch mitzuteilen, dass unser Kinderrallyeprojekt “1000 PS für 1 PS” mit der Übergabe der Therapiepferde Sakari und Gijana an das Therapiezentrum Donaustadt nun erfolgreich abgeschlossen wurde. Dieses Projekt habt ihr alle mit eurer Hilfe für die Kinderrallye über nunmehr fast 5 Jahre mitgeholfen zu verwirklichen. In der Anlage haben wir eine kleine Fotocollage über die Pferdeübergabe mitgeschickt.

 

Das Therapiezentrum Donaustadt, wo wöchentlich über 200 Therapien mit 14 Therapiepferden und über 15 TherapeutInnen für behinderte Kinder und Erwachsene stattfinden, freut sich über jeden Besuch, der gerne mal einen Blick in die tägliche Arbeit am Hof machen möchte (www.reit-therapiezentrum.at).

 

Wir sagen DANKE im Namen der Patienten und auch im Namen von zwei wundervollen Pferden, die statt am Schlachthof zu landen nun kranken und behinderten Menschen helfen dürfen.

 

Helmut und Sabine Schindelegger

 

Update Juli 2017:

Der Therapiehof Donaustadt hat uns ein paar Fotos von Sakari und Gijana zukommen lassen. Diese können Sie hier finden.

 

 

Juli 2016

Nachdem wir sehr optimistisch waren mit den beiden Hafi-Damen folgte ein kleiner Rückschritt. Sakari war der psychische Druck mit Kindern mit Handycap zeitweise zu viel. Wir haben daher wieder etwas nachgelassen in der Hippo-Ausbildung und zur klassischen Ausbildung gewechselt, damit sie sicherer wird. Es dürfen jetzt Kinder, die schon besser reiten können mit ihnen arbeiten, wodurch ihr Selbstbewußtsein wieder gestärkt wird. Gijana ist da schon gelassener – sie ist die Coole von den beiden. Da man in keine Pferdeseele reinschauen kann müssen wir flexibel sein in der Wahl der Ausbildungsschritte und den Beiden Zeit geben sich auf ihren zukünftigen anspruchsvollen Job vorbereiten zu können, damit aus ihnen verläßliche Therapiepferde werden, und sie nicht schon in jungen Jahren überfordert werden. Wir sind wie immer zuversichtlich und optimistisch und freuen uns jeden Tag, wenn wir miterleben wie sie sich entwickeln. Ein großes Lob an Karin, die nie die Geduld verliert, auch wenn mit den Beiden manchmal die jugendliche Energie durchgeht… :)

Juli 2015

 

Unsere „Kinderrallye-Kinder“ haben uns vor ein paar Jahren ein wunderschönes Bild gemalt mit dem Titel „Lebe deine Träume“.

 

Unser Traum zwei Pferde vom Schlachter zu retten und zu Therapiepferden auszubilden ist wahr geworden. Gijana und Sakari, die wir vor 4 Jahren von einem Tiroler Schlachthof freigekauft haben, haben in diesem Frühling ihre ersten Therapiestunden mit Kindern mit Handycap absolviert. Sie haben sozusagen ihren Lehrabschluß gemeistert und sind nun von den Kindern allseits geliebte „Gesellen“ geworden. Natürlich müssen sie noch viel lernen um dem emotionalen und physischen Druck dauerhaft standzuhalten, der bei einer Therapie auf den Tieren liegt. Es wartet noch viel Arbeit auf die Pferde und ihre Ausbildnerinnen und wir sind zuversichtlich, dass Gijana und Sakari bald die Mannschaft der zuverlässigen Therapiepferde im Stall unterstützen werden. Dank unserer treuen Sponosoren ist dieser Traum wahr geworden.

29. September 2014 - Anreiten!

Das Ereignis des Jahres will gefeiert werden: Unsere beiden angehenden Therapiepferde Sakari und Gijana sind erfolgreich angeritten worden. Karin ist überglücklich, weil beide Pferde sehr freudig mitgemacht und kein einziges Mal gebuckelt haben. Grisu, der die Pferde täglich betreut, füttert und beste Haltungsbedingungen auf seinem Hof schafft, hat mit seiner Ruhe die Pferde geführt und Karin die Sicherheit gegeben, dass alles gut gehen wird. Das Anreiten ist immer der letzte Schritt nach der jahrelangen Vorarbeit am Boden und zugleich der erste Schritt zur Reitpferdeausbildung. Das Ergebnis hat uns alle überrascht und hoch erfreut, weil die Pferde so unglaublich brav waren, als ob sie schon ewig unter dem Sattel gingen. Wir gratulieren Karin und Grisu Kanzian und freuen uns auf ein erfolgreiches Ausbildungsjahr, das Dank unseren treuen Sponsoren wieder gesichert ist.

 

Die Fotocollage zum Anreiten finden Sie hier.

2. Juli 2013

Die Neuigkeiten unserer Fohlen finden Sie hier in der Fotocollage zusammengefasst.

11.Dezember 2012

Sakari und Gijana sind jetzt mit ihrem Alter von fast zwei Jahren so neugierig und lebenslustig, dass wir mit dem nächsten Trainingsabschnitt beginnen können. Wir zeigen ihnen Gegenstände, wie bunte Bälle, Regenschirm, Decken, die sich im Wind hin und her bewegen. Alles Dinge, an die sich ein nervenstarkes Reitpferd gewöhnen muß. Anfangs wird noch alles skeptisch begutachtet, sehr bald aber spielt Sakari mit dem Flatterband und will es gar nicht mehr hergeben. Die Decke auf ihrem Rücken wird schon so akzeptiert, als ob sie schon immer auf ihrem Rücken liegen würde. Auch das Podest finden beide Pferde sehr lustig – man sieht von oben ja viel weiter und ist mal größer als die Menschen. Sie reagieren schon sehr sicher auf die gelernte Körpersprache der Trainerin und zeigen so gar keine Angst vor all den bunten Dingen, die wir auf sie drauflegen oder vor ihnen hin und herschwenken. Man spürt ihr grenzenloses Vertrauen in „Ihre“ Menschen und freut sich über ihr Interesse an all den lustigen Spielen, die wir ihnen zeigen.

 

Trainerin Karin Kanzian ist begeistert von der raschen Auffassungsgabe der beiden jungen Hafi-Mädls und muß ihren Trainingsplan schon bald erweitern, damit den coolen Jungpferden nicht langweilig wird. „So schnell hat noch keines meiner bisher ausgebildeten Pferde gelernt“ freut sich Karin. Sie ist sich sicher, dass Sakari und Gijana schneller als angenommen mit Kindern arbeiten werden.

 

Für heute sind wir aber mehr als zufrieden und machen noch einen schönen Spaziergang in der warmen Wintersonne. Wir freuen uns schon auf all die neuen Spiele, die sich Karin jetzt schon mal zusammenstellt für die nächste Trainingseinheit.

1. Juli 2012

Mit dem heutigen Umzug zum Therapiepferde-Ausbildungshof Kanzian in Ruders bei Gastern ist die Kinderstube unserer beiden Fohlen  (fast) vorbei. Gijana und Sakari sind bereits über ein Jahr alt und damit beginnt für sie sozusagen die erste Klasse Volksschule. Karin Kanzian wird unsere Jährlinge professionell ausbilden. Begonnen haben wir schon mal mit einer ausgiebigen Dusche, die beide sehr genossen haben. Sie wohnen in einer riesengroßen Doppelbox (Zimmer mit Fernblick) und sind tagsüber auf den wunderschönen weitläufigen Weiden der Familie Kanzian unterwegs. Gijana und Sakari fühlen sich von Anfang an sehr wohl und haben sich schon mal mit den Pferden des Hofes angefreundet. Freundliches Gewieher hat uns bei der Ankunft empfangen und wir sind alle froh wieder einen weiteren Schritt erfolgreich hinter uns gebracht zu haben. Hier werden sie nun langsam auf ihre zukünftige Aufgabe als Therapiepferde für Kinder vorbereitet. Keine Angst – es bleibt noch genug Zeit zum ausgiebigen Herumtollen und Spielen mit den anderen Pferden…

 

Hier finden Sie eine Fotocollage der ersten Klasse Volksschule.

26./27. März 2012

Fohlenkurs mit Reinhard Mantler, ein Pferdetrainer, der mir beibringt wie ich mit den beiden Fohlen arbeiten muss, damit sie dann später beim Anreiten vertrauensvoll mit dem Menschen arbeiten können. Sakari ist erstmal sehr skeptisch und will eigentlich nur zurück in die Herde, wo sie sich am sichersten fühlt. Nach einer kurzen Trainingseinheit, bei dem vor allem Aufmerksamkeit und damit Vertrauen „unterrichtet“ wird, wird sie immer interessierter an den Menschen. Die Aufmerksamkeit, die ihr geschenkt wird beginnt ihr zu gefallen. Am Ende des Kurses steht sie dann ruhig und zufrieden inmitten der vielen netten Leute und grinst müde vor sich hin. Am nächsten Tag ist dann Gijana an der Reihe. Sie ist von Anfang an mit großem Interesse dabei und lernt sehr schnell, dass es spannend ist was die Menschen da mit ihr machen. Sie ist selbstbewußt und interessiert und macht alle Übungen mit großem Spaß mit. Naja, sie ist eben die Ältere von den beiden und tut sich natürlich leichter. Am Ende des Kurses sind wir alle müde und zufrieden und freuen uns auf das frische grüne Gras, das auf der Koppel lockt…

7. März 2012

Erster Spaziergang ins Tal. Alex mit Hanna am Rücken und Therapiepferd Pim an der Hand, von der 5 jährigen Eliza geritten. Ich habe beide Fohlen am Strick, dann immer eines freigelassen, in der Gewissheit, dass es uns von alleine folgt. Unsere Hunde Schindi und Leo haben mit den Fohlen den ganzen Weg gespielt, - es war ein wunderschöner Frühlingssonnentag. Wir hatten sehr viel Spaß, die Fohlen sind mit den Hunden auf den riesigen Wiesen im Tal herumgetollt. Als wir heimkamen waren alle sehr müde, vor allem die Fohlen von den neuen Eindrücken und der ungewohnten Freiheit. Gijana ist jetzt knapp über ein Jahr alt, - sie ist gesund und munter, schaut auch sehr gut aus. Sakari ist noch etwas gezeichnet von den juckenden Hautstellen, die die Haarlinge hinterlassen haben. Der Durchfall ist zeitweise noch immer da, aber nicht mehr so oft. Man muss jetzt schon sehr aufpassen, dass sie den Menschen nicht verletzen durch ihren Übermut. Da fliegen die Hufe schon mal tief vor lauter Freude und Temperament. Wir sind gerade dabei ihnen das auskeilen abzugewöhnen, das sie reflexartig machen wenn sie sich gestört fühlen (vor allem beim Fressen). Ende März gibt Reinhard Mantler, ein NHT-Trainer einen Kurs am Hof, - dann gibt es den ersten professionellen Unterricht für unsere frechen Jährlinge. Freue mich schon sehr darauf.

25. Dezember 2011:

Erste Übungsstunde in der Reithalle, bei der sie die wichtigesten Verhaltensregeln dem Menschen gegenüber lernen und vor allem auch das Vertrauen zu ihren Ausbildnern. Auch hier waren sie mit viel Interesse und Lernfreudigkeit mit dabei. Vielen herzlichen Dank an Alexandra Danninger und ihre 5jährige Tochter, Elisa, die sich liebevoll um unsere Fohlen kümmern.

24. Dezember 2011:

Erstes Weihnachten am Hof. Unsere Fohlen, Gijana und Sakari, sind bereits in die Pferdeherde aufgenommen worden und haben schon Freunde gefunden. Gesundheitlich geht es ihnen schon deutlich besser. Sie spielen schon übermütig mit ihren Freunden auf den riesigen Koppeln. Ein Paradies für unsere Pferdekinder. Beim ersten Termin mit dem Hufschmied haben sie sich vorbildlich verhalten, - sie haben spielerisch gelernt auf drei Beinen still zu stehen und sich die Hufe raspeln zu lassen. – Für Fohlen eine schwierige Übung, da sie ihr Gleichgewicht über längere Zeit halten müssen.

14. November 2011:

Zwei Ausbildungsplätze zu Hippotherapiepferden im Verein Pegasus in Neubau bei Horn sind frei geworden. Wir übersiedeln wieder einmal – dieses Mal, so hoffen wir, aber das letzte Mal. Alexandra Danninger, die Leiterin von Pegasus, wird die Fohlen von klein auf in die Ausbildung miteinbeziehen. Die Fohlen kommen schon mit Kindern in Kontakt, dürfen bei Therapien mitgehen und werden so schon auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet.

 

Bei der Ankunft herrscht große Aufregung bei den Kindern des Orts. Jeder will die neuen Fohlen sehen. Wir haben das Gefühl endlich am richtigen Platz angekommen zu sein.

3. Oktober 2011:

Überstellung von Wolfsegg nach Litschau. Leider war die Anlage in Wolfsegg noch nicht – wie geplant – fertig, wodurch wir aus Platzmangel nach Litschau übersiedelt sind. Hier haben sie mehr Platz und können dauernd betreut werden.

 

Beide Fohlen leiden an Durchfall und sind sehr müde. Bei einem vom Tierarzt Dr. Kühtreiber durchgeführten Bluttest stellte sich heraus, dass Sakari und Gijana an einer Lebervergiftung leiden, was die Ursache für die Müdigkeit ist. Wir haben mit Hilfe von Frau Dr. Herout sofort mit einer umfassenden Lebertherapie mit Kräuter/Homöopathie und Akupunktur begonnen, die sich voraussichtlich über Monate ausdehnen wird.

 

Sabine ist jeden Tag bei den Fohlen, versorgt sie mit ihrer Medizin und übt mit ihnen wichtige „Umgangsformen“, wie Putzen, Führen, Anbinden, Stehen, Hufe auskratzen. Sie sind sehr interessiert und lernfreudig und können all das schon nach wenigen Tagen. Richtige Musterschülerinnen.

27. September 2011:

Abholung unserer zwei Fohlen Gijana und Sakari von Esternberg und Transport zur neuen Unterkunft in Wolfsegg / Waldviertel.

11. September 2011:

Fahrt nach Kitzbühel, um für unser Kinderrallye-Projekt zwei Fohlen zu kaufen, die für den Schlachter bestimmt waren, mit dem Ziel sie zu Therapiepferden auszubilden. Auf dem Hof bei Ebbs, Reith bei Kitzbühel, trafen mehrere Haflingerzüchter mit ihrer „Ausschußware“ ein, um diese um den Kilopreis loszuwerden. Zuerst wurden uns zwei Fohlen gezeigt, die krank aussahen und husteten. Arme kleine Geschöpfe, bei denen von vornherein klar war, dass sie eine ärztliche Rundumbetreuung brauchen werden, um wieder auf die Beine zu kommen. Zwei Tierschützer haben sie erfreulicherweise sofort gekauft. Dann wurden wir zu einer Box geführt, in der zwei freche Stutfohlen untergebracht waren, die lebensfroh herumsprangen und für die die Welt noch in Ordnung war. Wir waren uns sofort einig, - die beiden sind unsere zukünftigen Therapiepferde.

 

Am selben Tag wurden sie vorläufig zum Gnadenhof in Esternberg, bei Passau gebracht, bis ihr zukünftiges Zuhause im Waldviertel fertig war und wir sie holen konnten.